Schlagwort: Tomaten

  • Die perfekte Bolognese

    Die perfekte Bolognese

    Lange! Sehr lange! Viele Stunden habe ich in der Küche verbracht, um die für uns perfekte Bolognese zu kreieren. Dann hatte ich es endlich geschafft und was geschah dann? Ich habe mich für eine vegane Lebensweise entschieden.

    Da bekanntlich die Hauptzutat einer original italienischen Bolognese fein gehacktes Rindfleisch ist, kommt das nun natürlich nicht mehr in Frage. Aber was nun? War die ganze harte Arbeit umsonst?

    Nein, denn wenn man weiß wie es funktioniert, bekommt man auch eine Bolognese perfekt hin, sodass nicht einmal Omnivore merken, dass die leckere Sauce vegan ist!

    Dieses Rezept möchte ich Euch heute vorstellen. Gerade am Anfang erleichtert es die Umstellung sehr oder hilft dabei, Familie und Freunde zu überzeugen, dass veganer sich nicht nur von Gras und Steine ernähren und ein paar Wochen später an Nährstoffmangel oder den Hungertod sterbe.

    Natürlich gibt es zahlreiche Varianten, wie man Bolognese veganisieren kann, zum Beispiel mit Tofu, roten Linsen, Sonnenblumenhack oder Sojagranulat. Wenn Ihr Interesse an diesen Versionen habt, lasst es mich in den Kommentaren wissen und ich werde nach und nach die Rezepte kochen und hier auf dem Block veröffentlichen.

    Rezept:

    Zutaten:

    • 500g veganes Hack (z.B. Rügenwalder Typ Rind)
    • 2 mittelgroße rote Zwiebeln (gehackt)
    • 4 Zehen Knoblauch
    • 2 mittelgroße Karotten (in kleine Würfel geschnitten)
    • 2-3 Stangen Sellerie (in kleine Würfel geschnitten)
    • 500g Tomatensauce
    • 500ml Gemüsebrühe
    • 200ml Soja Kochsahne
    • 250ml Rotwein
    • 70g Tomatenmark
    • 3 Tropfen Raucharoma
    • Frische italienische Kräuter (nach Geschmack)
      • Basilikum
      • Thymian
      • Oregano
    • Salz
    • Pfeffer
    • Olivenöl

    Zubereitung:

    1. Zwiebel, Knoblauch, Karotten und Sellerie in kleine Würfelchen schneiden oder in der Küchenmaschine zerkleinern.

    Tipp: Wenn es mal schnell gehen muss, könnt Ihr den Sellerie und die Karotten auch portionsweise einfrieren und bei Bedarf schnell auftauen.

    2. In einem großen Topf bei mittlerer Hitze, die Zwiebel und den Knoblauch mit etwas Olivenöl 2 bis 3 Minuten andünsten. Anschließend den Sellerie und die Karotten hinzufügen und für weitere 15-20 Minuten andünsten. Anschließend das Gemüse in eine Schüssel geben und für später auf die Seite stellen.

    3. Nochmals etwas Olivenöl in den Topf geben und das Hack darin anbraten, bis es von alles Seiten schön gebräunt ist. Das Tomatenmark hinzufügen und nochmals ein paar Minuten andünsten. Keine Angst, wenn es am Topfboden etwas anbrennt, dies verleiht der Bolognese zusätzlichen Geschmack.

    4. Mit dem Rotwein 3-4 mal ablöschen. Immer nur soviel hinzufügen, bis sich der Satz am Topfboden gelöst hat und wieder leicht braun ist. Dies verleiht ein intensives Aroma und die Sauce bekommt eine tolle Farbe.

    5. Nach dem letzten ablöschen die Gemüsebrühe und die Kochcreme hinzufügen und aufkochen lassen.

    6. Das beiseite gestellte Gemüse und die Tomatensauce hinzufügen und mit dem frischen Kräutern abschmecken. Sollte die Sauce etwas zu säuerlich sein, hier auch gerne noch eine kleine Priese Zucker hinzufügen.

    7. Die Hitze der Kochplatte auf geringe Hitze reduzieren und die Bolognese für mindestes 3-4 Stunden köcheln lassen. Wer Zeit hat, gerne auch etwas länger. Die Flüssigkeit der Sauce sollte fast verkocht sein.

    Tipp: Ich persönlich bereite die Bolognese sehr gerne am Vorabend zu. So kann die Sauce in Ruhe vor sich hin köcheln und nach der Kochzeit über Nacht abkühlen. Bevor sie dann mit Paste gegessen oder zu beispielsweise Lasagne weiterverarbeitet wird, nochmals aufkochen lassen.

    9. Wenn die Bolognese fertig ist, zum servieren über die Lieblingspasta nach Wahl geben, mit etwas Cashew-Parmesan und Basilikum garnieren.

  • Basics: Tomatensauce

    Basics: Tomatensauce

    Wer liebt Tomaten auch so sehr wie ich? Sie sind nicht nur äußerst lecker, sondern enthalten auch viele Vitamine ( A, B1, B2, C, , Niacin) und viele wichtige Mineralstoffe.

    Ihre charakteristische rote Farbe erhält die Tomate durch Lycopin. Dieses wirkt antioxidativ, welches die körpereigene Immunabwehr stärkt und dabei helfen soll das Risiko für manche Krebserkrankung zu senken.

    Tomaten gibt es in den verschiedensten Formen und Größen, wodurch sich eine Vielzahl diverser Zubereitungsmöglichkeiten bietet.

    Eine der beliebtesten Methoden ist die Tomatensauce. Eines meiner Lieblingsrezepte möchte ich Euch hier vorstellen.

    Es ist ein absolutes Grundrezept und kann sowohl als Sauce, Suppe oder zur Weiterverarbeitung für eine Bolognese verwendet werden.

    Rezept:

    Zutaten:

    • 6-8 große Tomaten
    • 1 große Zwiebel
    • 1 Knolle Knoblauch
    • 2-3 frische Thymianzweige
    • eine Priese Meersalz
    • ein Schuss Olivenöl
    • eine Prise Chiliflocken oder eine kleine Schote

    Zubereitung:

    1. Tomaten waschen, je nach Größe halbieren oder viertel und in eine passend Auflaufform geben

    2. Zwiebel schälen und in grobe Stücke schneiden und zu den Tomaten in die Form verteilen.

    3 Knoblauchknolle halbieren und mit Schale in der Form verteilen

    4. Mit Meersalz und Chiliflocken bestreuen, das Olivenöl darüber verteilen und die Thymianzweige auf dem Gemüse verteilen.

    5. Die Auflaufform für ca. 40 Minuten auf den 180° C (Umluft) vorgeheizten Ofen schieben.

    6.Wenn die Tomaten gebacken und der Knoblauch etwas gebräunt ist, alles in eine Mixer oder ein hohes Gefäß geben und fein pürieren.

    Dies ist nun die Basis, aus der Ihr die verschiedensten Suppen oder Saucen zubereiten könnt.

    Für eine leckere Tomatencremesuppe könnt Ihr noch einen Becher Sahne oder vegane Sahne und etwas Gemüsebrühe hinzufügen und einkochen lassen, bis die Suppe die gewünschte Konsistenz erreicht hat.

  • Rotes Thai-Curry

    Rotes Thai-Curry

    Nach einer langen Abwesenheit von diesem Blog und vielen neuen Umstellungen, in verschiedenen Bereichen, melde ich mich heute wieder zurück und werde Euch in Zukunft wieder öfter mit leckeren Rezepten versorgen.

    Die größte Umstellung, die für Euch relevant sein könnte ist die, dass ich mich mit verschiedenen Ernährungsformen beschäftigt habe und ich mich nach langer Recherche und Einarbeitung dazu entschlossen habe, mich vegan, plantbased und nur noch mit vollwertigen Lebensmitteln zu Ernähren. Daher werden die meiineRezepte in Zukunft aus diesem Bereich stammen.

    Aber keine Sorge! Da ich mit einem omnivoren Partner zusammenlebe, können die häufigsten Rezepte auch mit tierischen Produkten ergänzt werden. Mit einem Solchen Rezept möchte ich auch heute gleich starten: einem sehr einfachen rotem Thai-Curry, welches uns sehr gut schmeckt. 🙂

    Zutaten: (für 2 Personen)

    • 150 g Reis
    • 1/2 Stange Lauch (in feine Streifen geschnitten
    • 1 Karotte (in feine Scheiben geschnitten)
    • 5-6 Champignons
    • 1 Zucchini (halbiert und in dünne Scheiben geschnitten ca. 5mm)
    • 1 Hand voll Cherry-Tomaten (geviertelt)
    • 1 Limette ( eine Hälfte viertel zur Dekoration)
    • 50g Blattspinat
    • 1 Zwiebel (fein gewürfelt)
    • 2-3 Zehen Knoblauch (gehackt oder gepresst)
    • 1 EL rote Curry-Paste
    • 1 Dose Kokosmilch
    • 1/2 Bund Korriander
    • 1/2 Bund Petersilie
    • 2 EL Kokosöl
    • Salz und Pfeffer
    • 125 g Garnelen (optional)

    Zubereitung: (Arbeitszeit ca. 45-60 Minuten)

    1. Das Gemüse sorgfältig waschen, in die gewünschte Form schneiden und kurz auf die Seite stellen.

    Tipp: Wenn Ihr Knoblauch schälen auch so sehr hasst wie ich, könnt Ihr diesen vorbereite und in Vorratsgläschen in Olivenöl einlegen. Dazu, je nach Größe des Glasen, 1-3 Knollen Knoblauch schälen, mit einer Küchenmaschine zerkleinern, in Gläser umfüllen und anschließend mit Olivenöl übergießen, bis die Oberfläche komplett bedeckt ist.

    2. In einem großen Topf genügend Wasser zum kochen bringen und den Reis nach Packungsanweisung garen.

    3. In einer großen Pfanne 1 EL Kokosöl schmelzen und die Zwiebel und den Knoblauch glasig anbraten. Das dauert ca. 2-3 Minuten. Anschließend die Zucchini, die Karotte, die Champignons und den Lauch hinzufügen und ca. 3-4 Minuten mit andünsten.

    4. Nun die Curry-Paste hinzugeben und kurz mit andünsten. Wenn Ihr es schärfer mögt, könnt ihr hier auch mehr Paste verwenden oder noch ein wenig Chili hinzufügen. Wenn die Paste anfängt gut zu duften, mit der Kokosmilch ablöschen. Die Hitze etwas reduzieren und langsam köcheln lassen, bis sie die Sauce eine cremige Konsistenz erreicht hat.

    5. Anschließend für den frischen Geschmack den Saft einer halben Limette hinzufügen.

    6. Kurt vor Ende der Kochzeit noch die geviertelten Tomaten und den Blattspinat dazugeben und warten, bis er in sich zusammengefallen ist.

    7. Für Garnelen-Variante nun in einer anderen Pfanne das restliche Kokosöl schmelzen und die Garnelen darin anbraten, bis sie durch sind und in die Sauce geben. (Die schönsten für die Dekoration beiseite legen.)

    Tipp: Wenn Ihr das Rezept für für 2 Personen kocht, könnt Ihr auch zuerst die Garnelen anbraten, in eine kleine Schüssel geben und beiseite stellen und anschließend die Sauce in der selben Pfanne zubereiten.

    8. Sobald der Reis gegart ist, ungefähr die Hälfte des Korianders und der Petersilie zum Reis geben und gut vermischen.

    9. Den Reis auf Tellern anrichten, das Curry hinzufügen und mit den restlichen Kräutern, den Limetten und optional mit den Garnelen dekorieren und servieren

    Veganer Serviervorschlag
    Serviervorschlag mit Garnelen
  • Zucchini-Lasagne

    Zucchini-Lasagne

    Rezept für 4 Personen:

    Zutaten:

    • 400 g Zucchini
    • 250 g Rinderhackfleisch
    • 300 ml passierte Tomaten
    • 1 große Fleischtomate
    • 200 g Maasdammer
    • 50 g Parmesan
    • 2 Knoblauchzehen
    • 2 Frühlingszwiebel
    • 20 g Weidebutter
    • Salz, Pfeffer, Basilikum, Thymian und Oregano
    • Optional: Chilli-Flocken

    Zubereitung:

    Für die Sauce zunächst den Knoblauch und die Frühlingswiebel kleinschneiden. In einer beschichteten Pfanne die Butter zerlassen, den Knoblauch und die Zwiebelchen anbraten und anschließend das Hackfleisch hinzugeben, bis es gar und leicht gebräunt ist. Nun die passierten Tomaten hinzufügen und kurz einköcheln lassen.

    Währenddessen die Zucchini in ca. 3mm-5mm dicke Streifen schneiden und in einer Auflaufform schichten, bis der Boden bedeckt ist. Einen Teil der Sauce gleichmäßig darüber verteilen und etwas Käse darüber streuen. Das ganze wiederholen, bis alle Zutaten aufgebraucht sind. Auf die letzte Saucen-Schicht die geschnittenen Tomatenscheiben geben und den restlichen Käse, zusammen mit dem Parmesan verteilen.

    In der Zwischenzeit den Backofen auf 175° C vorheizten. Die Auflaufform mit Alufolie abdecken und für ca. 30-40 Minuten im Backofen garen. In den letzen 5 Minuten die Folie abnehmen, damit der Käse etwas braun und knusprig werden kann.

    Für das Auge noch mit ein paar Frühligswiebelchen oder frischem Basilikum bestreuen und genießen.

    Nährwerte pro 100g:

    • Kalorien: 102
    • Kohlenhydrate: 3g
    • Fett: 7g
    • Protein: 6g

  • Rucola-Salat mit Bacon

    Rucola-Salat mit Bacon

    Rucola wird schon seit der Antike als Nutzpflanze angebaut und war bereits im alten Rom sehr beliebt, wo sie auch als Aphrodisiakum bekannt war. Im Mittelalter verbreitete sich der Salat dann auch in Mitteleuropa. In Deutschland war der Salat lange Zeit auch als Rauke bekannt, geriet allerdings eine Zeit lang in Vergessenheit, da sie auf Grund des bitteren Geschmackes sehr unbeliebt war.

    Erst als Ende des 20. Jahrhunderts die mediterrane Küche immer mehr zum Trend wurde, kehrte auch die Rauke unterer ihrem italienischen Namen zurück auf unsere Speisekarten.

    Für den bitteren Geschmack im Rucola sind die darin gebundenen Senföle verantwortlich. Insbesondere die Senfrauke (Eruca sativa) wird daher nicht nur als Salat verwendet, sondern auch Teilweise zur Gewinnung von Öl aus den Samen.

    Der in Deutschland überwiegend verzehrte Salat, stammt von der Schmalblättrigen Doppelsame (Wildrauke, bot.: Diplotaxis tenuifolia) und weißt einen intensiveren Geschmack auf.

    Auch weißt die Rucola einen hohen Jodgehalt auf, weshalb er sehr bei einer Schilddrüsenunterfunktion empfehlenswert ist. Daneben enthält sie auch sehr viel Beta-Carotin und Folsäure.

    Rezept für eine Person:

    Zutaten Salat:

    • 100g Rucola
    • 1/2 Avocado
    • 50g Tomaten
    • 60g Bacon
    • 1 Ei

    Zutaten Dressing:

    • 20ml Olivenöl
    • 15ml MCT Öl
    • 10ml Essig
    • 1/2 TL Senf
    • 1/2 TL Erythrit
    • 1 Prise Salz
    • 1 Prise Dill

    Zubereitung :

    Dressing:

    Alle Zutaten für das Dressing in ein Glas mit Schraubverschluss geben und kräftig schütteln, bis eine homogene Flüssigkeit entstanden ist und kurz auf die Seite stellen.

    Salat:

    Zunächst das Ei hart kochen und den Bacon anbraten. Während beides etwas abkühlt, die Rucola waschen und die Tomaten und die Avocado in mundgerechte Stücke schneiden.

    Zum Schluss alles auf einem Teller anrichten und mit dem Dressing übergießen.

  • Keto-Quesadillas mit Hähnchen

    Keto-Quesadillas mit Hähnchen

    Quesadillas (Käse-Tortillas) sind eine typische mexikanische Spezialität. Im Original bestehen diese natürlich aus Tortillas aus Mais- oder Weizenmehl, in deren Mitte etwas Käse gestreut, ausgebacken und zusammengeklappt wird. Gefüllt kann die Quesadilla mit allem werden, worauf ihr Lust habt.

    Ich habe mich hier für eine Füllung aus gezupften Hähnchen, Tomaten und Frühlingszwiebeln entschieden.

    Nicht-Ketarier können die Füllung natürlich auch gerne für kohlenhydratreiche Quesadillas verwenden!

    Rezept für 1 Personen:

    Zutaten:

    • 180 g Käse (gerieben)
    • 1/2 Kugel Mozzarella (gerieben)
    • 150 g Hähnchenbrust
    • 1 Tomate (gehackt)
    • 1/2 Frühlingszwiebel (geschnitten)
    • Salz, Pfeffer, Paprika- und Knoblauchpulver

    Zubereitung:

    Zunächst die Hähnchenbrust in der Mitte halbieren und in etwas Weidebutter für circa zwei Minuten anbraten, bis ein weißer Rand entsteht. Nimm nun zwei Gabeln und kratze das weiße vom Fleisch ab. Ob Du dabei mit oder gegen die Fasern des Fleisches arbeitet, bleibt Dir überlassen. Sobald das ganze Fleisch zerrupft ist, mit Salz und Pfeffer würzen und beiseite stellen.

    Als nächstes nun den Ofen auf 200°C vorheizen. In der Zwischenzeit den geriebenen Käse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech in Form einer Tortilla verteilen. Wenn Du magst, kannst Du den Käse nun noch mit Paprika- und Knoblauchpulver bestreuen oder anderen Gewürzen Deiner Wahl, die zu Deiner gewählten Füllung passt.

    Das Backblech nun für ungefähr 5-10 Minuten in den Backofen geben. Sobald der Käse geschmolzen ist und ein wenig Kruste bekommen hat, kurz herausnehmen und die Hähnchenbrust, zusammen mit den Tomaten und den Frühlingszwiebeln auf einer Hälfte verteilen und mit der anderen Seite bedecken. Kurz andrücken und nochmals für 5 Minuten in den Ofen schieben.

    Damit das Gericht auch noch ein paar gesunde Vitamine erhält, gab es bei mir noch einen leckeren Tomaten-Gurkensalat dazu.

  • Schweinefilet im Speckmantel mit Zucchini-Spaghetti und geschmolzenen Tomaten

    Schweinefilet im Speckmantel mit Zucchini-Spaghetti und geschmolzenen Tomaten

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    Rezept:

    Zutaten:

    Schweinefilet:

    • 1 Stück Schweinefilet
    • 2 Päckchen Bacon
    • Salz
    • Pfeffer
    • Rosmarin
    • Zwiebel
    • Knoblauch
    • Butter zum Braten

    Zucchini-Spaghetti:

    • 1 Zucchini
    • 1 Zwiebel
    • 2 Knoblauchzehen
    • 250 g Spaghettie
    • Salz

    Geschmolzene Tomaten:

    • 6 Tomaten
    • 1/2 Chili-Schote
    • Olivenöl
    • Knoblauch
    • Salz
    • Pfeffer

    Zubereitung:

    Schweinefilet:

    Das Schweinefile zunächst von allen Seiten gut mit Salz und Pfeffer würzen.

    Für den Speckmantel breitet ihr auf Eurer Arbeitsfläche ein Stücken Frischhaltefolie in der Länge des Filets aus. Darauf verteilt Ihr in gleichmäßigen Abständen den Bacon. Den übrigen „webt“ ihr dan unter den ausgelegten Bacon. Dabei sollte ein kreuzförmiges Muster, wie beim weben, entstehen.

    Auf den Bacon setzt Ihr nun, in die Mitte, das Filet. Schlagt zuerst die obere Hälfte und dann die untere Hälft darüber. Drückt den Speck gut an, damit er sich beim Braten nicht davon löst.

    In der Pfanner dann die Butter zerlassen und  die Rosmarinzweige, die geviertelten Zwiebeln und den Knoblauch in die Pfanne geben. Wenn das Fett heiß genug ist, setzt ihr dann das ummantelte Filet hinein und bratet es von allen Seiten scharf an.

    Wenn es eine schöne, goldbraune Farbe habt,  die Pfanne vom Ofen nehmen und für 20-30 Minuten (je nach Größe) bei 160° in den Backofen stellen. Wenn Ihr euch unsicher Seit, ob das Filet auch wirklich durch ist, empfehle ich euch ein Bratenthermometer. Das steckt Ihr bevor Ihr es in den Ofen schiebt, in die Mitte des Fleisches. Wenn der Zeige bei ungefähr 90°C steht, ist das Fleisch fertig.

    Zucchini-Spaghetti:

    Die Zucchini schneidet Ihr mit dem Sparsäler in feine Streifen, sodass sie fast so wie Spaghetti aussehen. Falls Ihr einen Spiralschneider habt, könnt Ihr auch diesen verwenden, so sehen die Zucchini  echte Spaghetti noch ähnlicher.

    Die Spaghetti kocht ihr nach Packungsanweisung.

    Geschmolzene Tomaten:

    Ritzt die Tomaten am Strunck kreuzförmig ein und blanchiert sie ein paar Minuten im heißen Wasser, so lassen sie sich leichter schälen. Enfernt an den geschälten Tomaten die Kerne und schneidet das Fruchtfleisch in Würfel.

    Diese Würfel in Olivenöl ca. 3-4 Minuten mit der kleingeschnittenen Chili-Schote anbraten. Anschließen gebt ihr die in Streifen geschnittene Zucchini hinzu und lasst das ganze nochmal 1-2 Minuten braten.

    Die fertig gekochten Spaghetti hinzufügen und  alles Gut durchmischen.

    Die Spaghetti nun in einen tiefen Teller gebe und  das Schweinefilet darauf verteilen. Darüber verteilt ihr nun etwas von der Butter aus der Pfanne.

     

    Guten Appetit

    Die kleine Küchenhexe

  • Garnelen-Ziegenkäse-Pfanne

    Garnelen-Ziegenkäse-Pfanne

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    Seitdem ich Ali Güngörmüs zum ersten Mal bei Lanz kocht! gesehen habe, bin ich ein großer Fan von ihm. Deshalb hab ich mir dieses Jahr auch eines seiner Kochbücher Mediterran – 100 Kreative Rezepte rund ums Mittelmeer zum Geburtstag gewünscht. Aus diesem Buch stammt auch dieses leckere Rezept:

    Rezept:

    Zutaten:

    • 2 Tomaten
    • 1/2 Bund glatte Petersilie
    • 2 EL Pinienkerne
    • 12 Garnelen
    • Olivenöl
    • 200 g Ziegenfrischkäse
    • 1 Knoblauchzehe
    • Gewürze:
      • Salz
      • Pfeffer
      • Zucker

    Zubereitung:

    Zuerst blanchiert Ihr die Tomaten, so lassen sie sich leichter häuten. Anschließend entfernt ihr die Kerne und würfelt das Fruchtfleisch. Dann hackt Ihr die Petersilie und die Pinienkerne.

    Die geschälten Garnelen würzt Ihr mit Salz und Pfeffer und und bratet sie mit etwas Olivenöl in einer feuerfesten Pfanne an. Anschließend gebt Ihr die Tomatenwürfel, die Petersilie und die Pinienkerne dazu. Drückt die Knoblauchzehe durch die Presse und vermengt alles miteinander.

    Zum Schluss zerbröselt Ihr den Ziegenfrischkäse und gebt ihn über die Garnelen und schiebt die Pfanne für 4 Minuten bei 200°C in den Backofen.

    Dazu passt hervorragend Fladenbrot und Aioli.

     

    Guten Appetit.

  • Western Kasseler

    Western Kasseler

    Mögt Ihr Kasseler auch so sehr wie ich? Das Schweinefleisch wird leicht geräuchert und gepökelt und wird aus dem Rückenstück, dem Nacken, der Schulter oder dem Bauch hergestellt. Meistens wird es als Eintopf oder mit Kohl gegessen. Es schmeckt allerdings auch gebraten und gekocht sehr lecker. Zudem hat das Fleisch sehr wenig Fett, weshalb es sehr gesund und hervorragend zum Abnehmen geeignet ist.

     

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    Rezept:

    Zutaten:

    • 800 g Kasselerkotelett
    • 500 g Kartoffeln
    • 100 g Bacon
    • 250 g Zucchini
    • 100 g Tomaten
    • 100 g Paprika
    • 1        Zwiebel
    • 1 Schuss Weißwein
    • 200 g Emmentaler
    • 200 ml Fleischbrühe
    • Gewürze:
      • Salz
      • Pfeffer
      • Muskat
      • Chillie

    Zubereitung:

    Zuerst löst Ihr das Fleisch vom Knochen und schneidet es in vier gleichgroße Scheiben. Diese gebt Ihr in eine Grillpfanne und bratet sie von allen Seiten gut an, sodass sie eine schöne Farbe bekommen. Das gebratene Kasseler gebt Ihr nun in eine feuerfeste Auflaufform. Bratet nun den Bacon kross an und verteilt ihn auf das Kasseler. Das in Würfel geschnittene Gemüse gebt ihr nun auch in die Grillpfanne und bratet auch das gut an, bis es eine schöne Farbe bekommen hat. Wenn es fertig gegart ist, stellt Ihr es noch kurz auf die Seite.

    Für den Kartoffelbrei kocht Ihr die Kartoffeln ganz normal, bis sie gar sind und püriert ihn mit dem Handmixer, zusammen mit etwas Milch und Butter. Den fertigen Brei schmeckt Ihr nun mit Salz, Pfeffer und Muskat ab. Das fertige Püree verteilt Ihr nun gleichmäßig über das Kassler.

    Für die Soße bratet Ihr den Knochen des Kasselers am besten in einer unbeschichteten Pfanne an. Keine Angst, wenn der Knochen in der Pfanne anbrennt, das muss so sein. Je mehr der Knochen anbrennt, desto mehr Röstaromen habt ihr in der Sause. Wenn der Knochen genügend Geschmack abgegeben hat, dann gebt ihr etwas Tomatenmark in die Pfanne . Kurze Zeit später, löscht Ihr das ganze mit dem Weißwein ab und lasst ihn etwas einreduzieren. Gebt dann das gegrillte Gemüse hinzu und lasst es zusammen mit der Fleischbrühe einkochen, bis sie eine sämige Konsistenz hat. Wenn Ihr nicht so langen warten wollt, könnt ihr sie auch mit Butter oder Soßenbinder abbinden.

    Die fertige Soße verteilt Ihr nun über dem Kartoffelbrei. Streut nun noch den Käse darüber und schiebt das Ganze für 20-25 Minuten bei 180°C in den Ofen.

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    Guten Appetit!!

  • Deluxe Hamburger

    Deluxe Hamburger

    Über die Entstehungsgeschichte des Hamburgers gibt es sehr viele Theorien.

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    Eine besagt, dass er auf die deutsche Stadt Hamburg zurückzuführen sei. Es gibt in Hamburg den Imbiss „Rundstück warm“. Dieses besteht aus einem Weizenbrötchen („Rundstück“) mit einer Scheibe Braten darin sowie Bratensoße, die darübergegeben wird. Eine andere Variante dieses „Hamburger Stücks“ besteht aus einem Weizenbrötchen mit Hackfleischfrikadelle aus Beefsteak und Eigelb. Das Rezept sei mit deutschen Einwanderern in die USA gekommen. Auf der Weltausstellung 1904 in St. Louis wurden solche Hackfleischbrötchen – noch ohne „er“-Endung – als „Hamburg“ verkauft.
    In einem US-amerikanischen Kochbuch von 1842 taucht der Begriff Hamburger Steak für ein Steak aus Rinderhackfleisch (us.: ground beef, brit.: minced meat) auf. Das Hacksteak nannte man auch „Steak nach Hamburger Art“.
    Eine andere Theorie besagt, dass die Bezeichnung 1885 auf einem Jahrmarkt im Erie County nahe der Stadt Hamburg bei Buffalo im US-Bundesstaat New York entstanden sei. Dort hatten die Menches Brothers einen Imbissstand, auf dem sie wegen eines Engpasses an Hot Pork (Schweinebraten) mit Rindfleisch als Ersatz experimentierten. Ihre Kreation nannten sie entsprechend dem Geburtsort Hamburger. Diese Theorie wird vom Staat New York offiziell mit dem Slogan New York’s Gift to World Cuisine, The Hamburger verbreitet.
    Eine weitere Theorie besagt, dass in den ersten Jahren der Besiedelung der USA (vor dem Aufbau der Rinderzucht) importiertes Rindfleisch (vornehmlich über den Hamburger Hafen, mit Stangeneis gekühlt) ein Luxusgut war, das Slangwort Hamburg bezeichnete allgemein Rindfleisch gehobener Qualität; diese sollte also hervorgehoben werden.
    Mindestens genauso viele Varianten, wie Theorien, gibt es von den Hamburgern. Das Wichtigste dabei sind natürlich das Brötchen und das Fleisch. Mir persönlich schmecken die Hamburger-Buns, die man in den bekannten Fast-Food-Ketten bekommt und im Laden kaufen, kann nicht. Ich finde sie meistens viel zu trocken und zu labbrig. Deshalb habe ich mein Glück versucht und selber welche gebacken. Das Rezept ist zwar noch nicht komplett ausgereift, sie schmecken aber trotzdem sehr gut.
    Zutaten:

    Für die Brötchen:

    • 500 g Mehl
    • 250 g lauwarme Milch
    • 42 g Hefe (frische)
    • 1 Prise Salz
    • 1 Prise Zucker
    • 60 g geschmolzene Butter
      • Butter
      • Sesam

    Für den Burger:

    • 500 g Rinderhackfleisch
      • Salz
      • Pfeffer

    Für den Belag:

    • Salat
    • Tomaten
    • Gurken
    • Zwiebelringe
    • Bacon
    • Käse
    • Senf
    • Ketchup

    Zubereitung

    Brötchen:

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    Gebt das Mehl in eine große Schüssel und formt damit eine Mulde. In diese zerbröselt Ihr die Hefe, füttert sie mit dem Zucker und gebt die lauwarme Milch darüber. Stellt das Ganze jetzt an einen warmen Ort und wartet, bis die Hefe anfängt, zu gären und an der Oberfläche blasen schlägt.

    Jetzt gebt Ihr noch die restlichen Zutaten hinzu und verknetet das Ganze zu einem glatten Teig. Dieser Teig sollte nicht mehr an euren Händen und an der Schüssel kleben. Wenn er zu feucht oder zu trocken sein sollte, dann gebt Ihr noch etwas Mehl bzw. etwas Milch dazu, bis er die gewünschte Konsistenz erreicht hat.

    Jetzt muss der Teig (zugedeckt) ungefähr eine Stunde an einem warmen Ort gehen, bis er sein Volumen fast verdoppelt hat.

    Wenn dies geschehen ist, formt Ihr aus dem Teig ca. 100 g schwere Kugeln. Diese drückt Ihr mit der Handfläche platt und lasst sie erneut etwa 45 Minuten gehen.

    Bevor Ihr nun die Brötchen in den Ofen schiebt, sollte dieser gut auf 160 Grad Celsius vorgeheizt. Streicht die Brötchen davor noch mit etwas flüssiger Butter ein und streut den Sesam darüber. Vergesst nicht diesen etwas in den Teig zu drücken, sonst fällt später alles ab.
    Backt die Brötchen nun ca. 30 bis 40 Minuten.

    Tipp: Stellt unten in den Backofen eine kleine Feuerfeste Form mit Wasser,  dann verteilt sich etwas Feuchtigkeit und die Brötchen bleiben saftiger.

    Patty:

    Für die Burgerpatties würzt ihr das Rindfleisch mit dem Salz und Pfeffer. Anschließen formt ihr daraus 100g – 125g schwere Burger.

    Bratet diese etwa 2-3 Minuten von jeder Seite an.

    Belag:

    Wenn alles fertig ist, könnt ihr den Burger nun nach eurem Geschmack belegen.

    Salat, Tomaten und Gurken sollten aber auf alle Fälle dabei sein.

    Für meinen Deluxe Hamburger habe ich noch Bacon kross angebraten und etwas Emmental verwendet.

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    Guten Apettit